Erstellt von Marcus Rönz | 24.11.2019
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Den Ahornbaum kennt wohl jeder. Heimisch in Deutschland, wird er gern als Aleen-Baum genutzt. Hier erfährst du wo der Ahorn wächst, wie groß er wird und welche tollen Eigenschaften diese Pflanze hat.

Artenvielfalt und Verbreitung des Ahorns

Ahorn gehört zu den Laubbäumen. Es gibt etwa 200 verschiedene Ahornarten. Die bekanntesten, welche überall in Deutschland wachsen sind folgende drei Arten:
  • Spitzahorn
  • Bergahorn
  • Feldahorn
Verbreitung / Vorkommen:
In Westasien, Mitteleuropa, Zentralamerika, Nordamerika und Nordafrika anzutreffen. Bis in eine Höhe von 1000m ü.M. anzutreffen.

Erscheinungsbild

Erreicht eine Wuchshöhe von 15 bis 25 Metern. Der Stamm wird bis zu einem Meter Durchmesser dick. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 150 Jahren.

Im Sommer sind die Blätter grün und verfärben sich im Herbst, bis der Ahornbaum im Winter alle Blätter fallen lässt.

Die Früchte sind paarweise geflügelte Nüsschen. Der Wind trägt die Samen, welche sich in einer beeindruckend spiralförmigen Drehbewegungen fortbewegen, weg.

Eigenschaften und Nutzung des Ahorns

Ahorn-Holz
Ahornholz ist beliebt bei der Möbelherstellung, da es zu den Edelhölzern gelistet wird.
Beliebt war früher (50er bis 60er Jahre) auch das Ahorn Furnier für Möbelstücke.

Das Holz des Ahornbaumes ist elastisch, zäh und der Schwund durch die Trocknung ist gering. Gut biegbar und dennoch hart.
Für den Außenbereich ist Ahorn unbehandelt jedoch nicht empfehlenswert, da es nur gering witterungsbeständig ist.
Da man Ahorn problemlos beizen und mit Lack behandeln kann, ist es dann auch für draußen geeignet.

Nahrung
Sirup:
Das Sirup wird aus dem Baumsäften des Zucker-Ahorns gewonnen, welcher in Nordamerika heimisch ist.

Keimsprossen:
Von Ende Februar bis Anfang April können die Ahornkeimlinge, welche sich meist noch im Bodenlaub verstecken, roh verzehrt werden. Nicht geeignet sind die Sämlinge, welche sich im April entwickeln.
Die Keimlinge haben einen herben Geschmack.

Die in den Monaten Mitte Februar bis Anfang April um die Pflanze im Bodenlaub gesprossenen Ahornkeimlinge werden, bevor sie zu Sämlingen werden, gesammelt und eignen zum rohen Verzehr. Die frischen Keimsprossen haben einen herben, kräftigen Geschmack und sind reich an Inhaltsstoffen.

Zucht von Ahornbäumen

Um Anzüchten eines eigenen Ahornbaumes reicht es, die Nüsschen Samen unter dem nassen Laub liegen zu lassen.
Zum Verzehr Ahorn zu züchten, ist auch nicht kompliziert und kann jeder daheim machen. Dazu einfach die Samen in eine Schale mit feuchter Watte oder Küchenpapier legen. Im Februar bis Anfang April können die rohen Sprösslinge verzehrt werden.
Nach bestem Wissen und Gewissen.
Sonnige Grüße, dein

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