Erstellt von Rina | 29.08.2020
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Schnittblumen sind eine wunderschöne Möglichkeit, sich das Glück in den Wohnraum zu holen. Die satten Farben, die unterschiedlichen Blüten und der atemberaubende Geruch sorgen dafür, dass der Sommer gleich bis an den Esstisch strahlt.

Um sich diesen Zauber zu erfüllen treibt es Millionen Deutsche regelmäßig in die Blumengeschäfte. Was sie dort im Angebot finden stammt aus Massenproduktion, ist vielfach mit chemischen Düngemitteln behandelt und hat weite Transportwege zurückgelegt. Wie schön wäre es da, für einen besseren ökologischen Fußabdruck die Blütenpracht lieber selbst im Garten oder auf dem Balkon anzupflanzen?

Schnittblumen Blumen vor dem Haus, im Garten oder auf dem Balkon. © Rina

Schnittblumen
Blumen vor dem Haus, im Garten oder auf dem Balkon.

Schnitt für Schnitt zum großen Blumenglück

Das ist nämlich gar nicht so kompliziert wie es den Anschein macht, denn Blumenhändler und Onlineshops bieten inzwischen eine Vielzahl von Pflanzgut für Schnittblumen an. Und das Beste an der großen Auswahl ist, dass es gleich auf den Packungen steht, wie und wann die Blumen auszusähen sind. Manche Pflanzen erfordern eine besonders schonende Behandlung. Sie lassen sich am besten im Topf an einem warmen Ort vorziehen und erst als Jungpflanze raus ins Beet setzen. Manche Sorten kommen als Knolle. Das ist besonders praktisch, denn einmal in der Erde erblühen die Schnittblumen jedes Jahr aufs Neue. Auch Stauden sind hilfreich, denn die sind bereits sehr stabil und können sogar noch schnell jetzt im Herbst eingesetzt werden.

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Die Auswahl an Schnittblumen ist riesig!

Es gibt mehr als 4.000 unterschiedliche Arten von Schnittblumen und jährlich kommen immer wieder neue Zuchtexemplare dazu. Deshalb hier einmal die beliebtesten Blumen, die Du in jedem gut sortierten Gartenfachmarkt finden solltest:
  • Chrysanthemen (Chrysanthemum)
  • Dahlien (Dahlia)
  • Flammenblumen (Phlox)
  • Gerbera (Gerbera)
  • Gladiolen (Gladiolus)
  • Lilien (Lilium)
  • Löwenmäulchen (Antirrhinum)
  • Margeriten (Leucanthemum)
  • Nelken (Dianthus)
  • Ranunkel (Ranunculus)
  • Rosen (Rosa)
  • Tulpen (Tulipa)
  • Wicken (Vicia)
  • Zinnien (Zinnia elegans)
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Blumenbeete anlegen leicht gemacht

Der Herbst eignet sich am besten, um neue Schnittblumenbeete anzulegen. Ist ein schöner Platz Erde gefunden, sollte dieser mit einer großzügigen Schicht Kompost bedeckt werden. Alternativ dazu eignet sich auch Laub. Darauf kommt eine Folie, die Wasser durch lässt aber dem Boden genug Dunkelheit spendet, damit Pilze und Getier ihre Arbeit verrichten können. Soll ein Stück Wiese im nächsten Frühjahr als Beetfläche dienen, so musst Du diese nicht aufwendig umgraben. Es genügt, die Wiese mit einer dicken Schicht alter Zeitungen oder Pappe abzudecken. Darauf häufst Du etwa zehn Zentimeter hoch Erde mit Kompost durchmischt und deckst diese wiederrum mit der schwarzen Folie, wie oben beschrieben, ab.

Nun kannst Du Dich für zwei unterschiedliche Anlegevarianten für das neue Schnittblumenbeet entscheiden:

1. Du pflanzt zwischen. Gemüsebeete, Bäume und Stauden wechseln sich mit Schnittblumenflächen ab. Dadurch wirkt Dein Beet auch bei regelmäßiger Ernte nie leer und kahl.

2. Du nutzt ausschließlich Schnittblumenflächen. Das sieht dann zwar irgendwann nicht mehr so schön aus, es erlaubt Dir aber einen tollen Überblick darüber, was noch da ist. Geschickt gesetzte Pflanzen erblühen übrigens einen großen Teil des Jahres. Die ersten Frühblüher starten im März/April, Winterblüher runden dann das Jahr ab.

Übrigens: Auf einem Quadratmeter Fläche bekommst Du locker 25 einzelne Pflanzen unter!

Lesetipp: So verwandeln Sie Ihren Balkon in eine Wohlfühloase

Geduldiges Anbauen und Ernten

Wer Blumen säht, der braucht Geduld. Vom Samenkorn zur fertigen Pflanze können, je nach Wetterlage, einige Wochen vergehen. Wie praktisch ist es da, dass jede Schnittblume zu anderen Zeiten erblüht. Auf diese Weise erstrahlen die Beete in immer neuer Pracht. Neben den klassischen Sommerblumen gibt es auch Winterblüher. Deshalb ist das ganze Jahr hindurch genug zu tun und es gibt immer neue Schönheiten zu ernten. Die beste Tageszeit für den Schnitt ist der frühe Morgen. Bei der Ernte die Schere möglichst weit unten am Stiel ansetzen. Die überflüssigen Blätter und Knospen entfernen und die Blumen sofort ins Wasser stellen.

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Wie halten Schnittblumen in der Vase am längsten?

Damit Schnittblumen in der Vase auch wirklich lange halten gibt es hier einige Tipps und Tricks:
  1. Immer frisch angeschnittene Blumen verwenden. Der Schnitt sollte schräg erfolgen.
  2. Abgestandenes kalkarmes Leitungswasser in die Vase füllen.
  3. Die Blumenvase nie in die direkte Sonne stellen, also lieber auf den Tisch platzieren als ans Fenster.
  4. Die Blumen an einen kühlen Ort stellen, von Heizung und anderen Wärmequellen fernhalten.
  5. Über Nacht die Schnittblumen raus stellen. Auf Terrasse oder Balkon hydrieren die Blumen und werden wieder prall und schön.
Fröhliches Gärtnern,
Deine Rina

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