Erstellt von Marcus | 23.03.2018
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Die Rasenmäher Saison geht wieder los. Ich habe mich mal im Baumarkt und bei verschiedenen Shops umgeschaut. Selbst besitze ich auch drei verschiedene. Und du hast die Qual der Wahl. Hier geht es um die richte Wahl für deine Rasenfläche.

Wusstest du, dass es schier unendlich viele Rasenmäher-Typen gibt? Dabei ist die Wahl doch nicht so schwer. Kleine Rasenflächen, kleiner Mäher. Unebenes Gelände: Rasentrimmer. Große Fläche: hohe Schnittbreite. Bspw. auch mit einem Rasentraktor.

 Wiese, Mohnblumen, Rasen schneiden  Hübsche Naturwiese. Aber auch die muss mal gemäht werden. © Wohnen-Heimwerken.de

Wiese, Mohnblumen, Rasen schneiden
Hübsche Naturwiese. Aber auch die muss mal gemäht werden.

Und auch vom Antrieb gibt es Unterschiede. Rein mechanisch, elektrisch mit Kabel, Akku oder gar mit Verbrennungsmotor. Letzteres gehört für mich in keinen Garten! Ausnahmen bilden Rasentraktoren wo eine große Fläche geschnitten werden muss. Neu und doch schon häufig im Einsatz, sind Mähroboter.
Aber schauen wir uns einmal die verschiedene Modelle an.

Inhaltsverzeichnis:Sicherheitshinweise: Bitte trage ausreichende Schutzkleidung beim Umgang mit (drehenden) Maschinen. Ebenfalls ist auf die Umgebung zu achten: vorbeifahrende Fahrzeuge, Fußgänger, Tiere, Glasscheiben etc. Häufig gibt es Querschläger durch Steine. Beachte die Sicherheitshinweise und richtige Verwendung, welche aus den mitgelieferten Anleitungen der Geräte genau hervorgehen.

Spindelmäher: Ohne Kabel, ohne Akku, rein mechanisch

Mein Lieblingsmäher ist der mechanische Spindelmäher nach amerikanischem Vorbild. Es gibt einige Vorteile, aber auch einige Nachteile des Modells.

So sieht er im etwa aus:


Der Fangkorb kann mitbestellt werden. Funktioniert gut und sammelt sauber ein.

Vorteile des mechanischen Rasenmähers (Spindelmäher):
  • Sonntags und Feiertags kannst du damit deinen Rasen mähen
  • Kein Akku laden oder lästiges Verlängerungskabel ziehen
  • Fast lautloser Schnitt
  • Schnitthöhe einstellbar
  • Fangkorb fürs Schnittgut gibts für fast alle Modelle optional dazu
  • Leicht und benötigt wenig Abstellfläche - ideal für kleine Schuppen
  • Günstiger Anschaffungspreis, kaum Verschleiß und keine laufenden (Strom-) Kosten
Nachteile des mechanischen Rasenmähers (Spindelmäher):
  • Du benötigst etwas Kraft bzw. Schwung zum schieben
  • Hartes / sehr hohes Gras oder Stöcke können nur mit viel Schwung geschnitten werden
  • In der Schneidwelle verfängt sich Gras. Nach dem Nähen muss man dieses etwas abzupfen, sonst wird es trocken und hart
  • Wellenaufnahme muss sauber gehalten und notfalls auch etwas gefettet werden
Fazit:
Da ich diesen Rasenmäher selbst besitze, kann ich hier zwar meine überzeugte Empfehlung aussprechen. Jedoch finde ich den mechanischen Mäher weder für (zahrte) Frauen, noch für ältere Menschen geeignet. Es muss schon ordentlich geschoben werden und wer einen leichten Berg hat, ist schon nach 10 Minuten im Sommer schweißgebadet. Selbst ich mit meinen 32 Jahren Alter komme damit an meine Grenzen. Im Hochsommer greife ich dann doch auch gern zum Strombetriebenen.

Rasentrimmer / Motorsense

Noch schlanker als der mechanische Rasenmäher ist der Rasentrimmer bzw. auch die Motorsense.
Diese gibt es mit zwei Antrieben: Benzin und Elektro. Letzteres mit Kabel oder Akku.
Wie ich zu Verbrennungsmotoren im Garten stehe, brauch ich wohl nicht mehr erwähnen. Bei den Elektromodellen sind Geräte mit Akku etwas teurer. Dafür muss kein Verlängerungskabel hinterher gezogen werden. Ebenfalls sind alle modernen Akkubetrieben Mäher mit Li-Ion Akkus ausgestattet. Die haben gute Power, schnelle Nachladezeiten (meist unter 20 min) und halten lange, sind aber etwas schwerer. Beim Kauf ist oft das Gewicht angegeben und zumeist nur das Gerät ohne Akku gewogen. Realistisch ist das Versandgewicht (mit Verpackung und Beschreibung).

Der Rasentrimmer ist in der Schnitthöhe nicht direkt einstellbar. Das musst du per Augenmaß und Gefühl übernehmen. Kannst dafür super um Büsche, Pfähle usw. mähen, wo der normale Rasenmäher etwas Gras stehen lässt.




Vorteile des Rasentrimmers:
  • Bucklige Wiesen kein Problem
  • Günstiger Kaufpreis
  • In fast jede Ecke kommt ein Rasentrimmer
  • Mit etwas Übung auch größere Flächen machbar
  • Optional, oft aber Standart mit dabei, ist ein Umhängegurt
Nachteile des Rasentrimmers:
  • Du trägst ihn. Modelle über 5kg (Akku) sind schwer (Umhängegurt empfehlenswert)
  • Schutzausrüstung ist wichtig. Hose und Schuhe schnittfest, Augen- bzw. Gesichtsschutz tragen (Stein-Querschläger)
  • Große Flächen (und sauberer Schnitt) nur mit Mühe und Übung
Fazit:
Meinen Rasentrimmer nutze ich nicht, da er noch ein Verlängerungskabel benötigt. Und alle Flächen wo er in Einsatz kommen könnte, sind so weit entfernt, das mehrer lange Kabel verbunden (auf- und angewickelt) werden müssten. Mit Akku wäre er deutlich nützlicher - zumindest bei mir. Da aber der mechanische Rasenmäher Steine und Unebenheiten nicht so übel nimmt, nutze ich diesen dann lieber. Beispielsweise an der Straße, wo auch viele Steine im Gras liegen.

Mährobot / Rasenmäher-Roboter

Schauen wir uns mal den Mähroboter an, bevor wir mit konventionellen Modellen weiter machen. Denn was in der Wohnung funktioniert (Saug- und Wischroboter), scheint auch im Garten zu gehen. Natürlich kann mein keine Wunder von solch einem kleinen Teil erwarten. Große Flächen, hohes Gras oder Gras zum Kompost bringen, das ist alles (meines Wissens nach) noch Zukunftsmusik und bei den derzeitigen Modellen nicht umsetzbar. Hast du aber einmal die gewünschte Länge mit dem normalen Mäher geschnitten, hält der Roboter deine Wiese schon immer auf selben Niveau.

Der gezeigte Roboter von Gardena ist sogar Bestseller bei Amazon (zum Zeitpunkt dieser Artikelerstellung). Passt nur leider nicht in mein Budget.




Fazit:
Sehr coole Sache und in Zukunft sicher noch öfters in Gärten zu sehen. Das schöne ist, dass die meisten Modelle selbständig zur Ladestation fahren und auch Rasen erkennen. Der gezeigte Gardena Mähroboter soll Rasenflächen bis 400m2 und bis 25% Steigung schaffen. Vielleicht habe ich mal das nötige Kleingeld dafür und kann euch ein Video davon machen. Falls du einen hast, lass mir deine Erfahrungen zukommen.

Konventionelle Rasenmäher

Ein konventioneller Rasenmäher wird natürlich am liebsten genutzt und hat die meisten Vorteile. Die größten Unterschiede gibt es hier nur in Schnittbreite und Power. Da ich Kabel hasse und bereits eins auf dem Gewissen habe, wurde ein Akkubetriebener angeschafft. Für rund 300 Euro. Diese gibt es mittlerweile deutlich günstiger. Ich empfehle dir, wenn Akku, dann mit mehr als 2Ah. Ideal wären 36V und 4Ah, um genügend Power zu haben und mit einer Akkuladung deinen Rasen in einem Durchgang zu mähen. Bei mir sind es etwa 200m2 und da reicht der 2Ah Akku nur gerade so und auch nur, wenn das Gras nicht höher als 20cm ist. Leider fehlt bei 18V Akkus einfach die Leistung um schneller hohes (wir haben zudem kräftiges / dickes) Gras zu mähen. Da Li-Ion Akkus mit mindestens 1000 Ladezyklen angegeben sind und sonst nicht wirklich was kaputt gehen kann, sollte gleich ins richtige Modell investiert werden.





Vorteile konventioneller Rasenmäher:
  • Namhafte Hersteller haben hier den wohl größten Erfahrungsbereich, dementsprechend ergonomische und gut durchdachte Geräte
  • Höchster Nutzwert, sowohl kleine, als auch große Flächen schneidbar
Nachteile konventioneller Rasenmäher:
  • Benötigen etwas Platz im Schuppen
  • Unebenes Gelände und Hänge oft problematisch - rutschen gern seitlich

Rasentraktoren

Diesen Bereich lassen wir aus. Dazu kann ich keine Erfahrungen geben. Empfehlenswert ist es, von einem Fachmann (im Fachgeschäft) hier beraten lassen. Zudem kann man verschiedene Modelle testen und sicher auch eine runde drehen. Die Kosten für solch einen selbstfahrenden Rasentraktor sind schon eine Investition.

Vertikutierer - Rasenbelüftung und Pflege

Vertikurierer werden zur Rasenpflege genutzt und sind eher ein Nischenprodukt. Auch hierzu kann ich weder Erfahrungen, noch Empfehlungen aussprechen, außer das es diese meines Wissens nach nicht akkubetrieben gibt.



Bodentester: Feuchtigkeit und pH-Wert messen

Für fast alles gibt es elektronische Messgeräte. Den pH-Wert der Erde zu messen ist nicht einfach nur interessant, sondern für manche Pflanzen wichtig zu wissen. Denn den pH-Wert kann durch verschiedene Mittel verändert werden. So wird für das optimale Pflanzenwachstum gesorgt.



Und womit schneidest du deinen Rasen am liebsten? Schreibe deine Meinung und Erfahrungen in die Kommentare!
Nach bestem Wissen und Gewissen.
Sonnige Grüße, dein Marcus

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Marcus am 27.03.2018#2
Hallo Andreas, schön das du einen modernen Mähroboter hast. Wie lang hast du den schon und was macht der bei Regen? Wie sauber mäht er und welche Wegpunkte fährt er ab? Vll. verrätst du uns auch dein Produktmodell?
Ich bin fasziniert wie das schon so automatisiert geht und habe auch schon ein paar in Aktion gesehen. Bisher fehlen mir aber die Erfahrungen und der Kaupfpreis ist schon ziemlich hoch um es mal zu testen.

lg,
Marcus
Andreas am 27.03.2018#1
Mit hohen Rasen kommt unser Mähroboter nicht zufache. Ist vorgeschnitten hält er dann den restlichen Sommer alles auf einer Höhe. Empfehlenswert bei großer Fläche und wer keine Lust zum Rasenmähen hat. Zum Preis: Für Luxus muss eben bezahlt werden!

Grüße aus Ronneburg
Andreas
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