Erstellt von Marcus | 30.04.2019
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Finde ganz einfach mit dem Energiekostenmessgerät heraus, welchen tatsächlichen Verbrauch ein Gerät hat. Hier stelle ich mein Strommessgerät vor.

In vielen Beiträgen bin ich bereits auf den Stromverbrauch im Haushalt eingegangen. Mein altes Strommessgerät ist leider kaputt gegangen, hatte aber auch etliche Jahre auf dem Buckel und war nicht wirklich schön.
Das neue ist dieses:

 Energieverbrauch messen: Energiemessgerät  Dieses Bild zeit mein Energiemessgerät, welches den Verbrauch in Watt eines Wasserkochers zeigt. Darunter die Kosten in Euro meiner letzten Langzeitmessung. Die Werte werden im Gerät gespeichert und können auch genullt werden. © Wohnen-Heimwerken.de

Energieverbrauch messen: Energiemessgerät
Dieses Bild zeit mein Energiemessgerät, welches den Verbrauch in Watt eines Wasserkochers zeigt. Darunter die Kosten in Euro meiner letzten Langzeitmessung. Die Werte werden im Gerät gespeichert und können auch genullt werden.

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Vorteile und Nachteile meines Energiekostenmessgerätes:

Anzeige- und Messmöglichkeiten:
Das Gerät ist sehr umfangreich in den Funktionen. Neben Steckdosenspannung, Strom und die errechnete Wattzahl des Verbrauchers, können auch Langzeitmessungen erfolgen. Den Strompreis pro kWh lässt sich einstellen. Ebenso wird der CO2 Verbrauch angezeigt, was ich etwas überflüssig finde.

Speicherung:
Sehr schön ist die Speicherfunktion. Nimmt man den Energiemesser aus der Steckdose, kann es dank integrierten Akku (2 wiederaufladbare Knopfzellen) alle Messwerte behalten. Das ist gut bei einem Stromausfall. Die kleinen Akkus laden sich im Gerät selbst wieder auf.
Durch den integrierten Akku können Einstellungen im Gerät auch außerhalb der Steckdose verändert werden.

Ohne Beleuchtung:
Das Display ist sehr schön groß und von allen Seiten gut leserlich. Bei meinem alten Gerät war die Schrift winzig, was bei diesem nun endlich nicht mehr so ist. Vielleicht nicht ganz so wichtig, aber nice to have, wäre die Displaybeleuchtung. In diesem Preissegment muss man hingegen Abstriche machen. Dafür funktioniert der Rest tadellos.

 Stromverbrauch messen mit dem Energiekostenmessgerät  Im oberen Energie-Teil des Messgerätes lasse ich mir die Spannung der Steckdose anzeigen. Im unteren Teil der kWh Verbrauch für eine Langzeitmessung. Die Werte können zurückgesetzt werden. © Wohnen-Heimwerken.de

Stromverbrauch messen mit dem Energiekostenmessgerät
Im oberen Energie-Teil des Messgerätes lasse ich mir die Spannung der Steckdose anzeigen. Im unteren Teil der kWh Verbrauch für eine Langzeitmessung. Die Werte können zurückgesetzt werden.

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Sicherheit:
Das Gerät hat einen Eigenverbrauch. Zwar ist es für Langzeitmessungen gedacht, nachdem mein altes aber in Rauch aufging, werde ich keines dieser Geräte lange unbeobachtet lassen. Meiner Meinung nach muss man nicht über Monate ein Energieverbrauch ermitteln. Hier reichen oft eigene Hochrechnungen, wenn Beispielsweise 24h eines Gerätes gemessen wird.
Maximalbelastung des Gerätes ist mit 3680 Watt angegeben. Dieser Wert lässt sich verändern. Ob das Gerät bei überschreiten des Limits den Verbraucher abschaltet, ist mir noch unklar. Dies werde ich hier aber noch ergänzen.
Im Normalfall reicht diese Grenze aus, größere Elektromotoren können im Anlauf jedoch deutlich mehr ziehen. Meine Waschmaschine, Induktionsherd und der Pizza-Backofen gingen jedoch problemlos.

Resultate:

Die Ergebnisse von verschiedenen Messungen sind immer sehr interessant.

PC-Monitor Stromverbrauch:
Mein alter TFT Monitor, ca. aus dem Jahre 2010 und 20 Zoll groß, verbraucht etwa 45 Watt. Im Vergleich mein neuerer Monitor mir 24 Zoll aus dem Jahr 2016 verbraucht hingegen nur 15 Watt. Der Verbauch von Energieineffizienten Geräten lässt sich also wunderbar ermitteln.

Ein Tipp für den nächsten Technikkauf:
Wenn du Geräte im Geschäft anschaust und kaufst, nimm dein Messgerät mit. Frag den Verkäufer, ob du den realen Stromverbrauch ermitteln darfst. Zwar ist das nicht in jeden Geschäft möglich, da Kabel aus Sicherheitsgründen "verschlossen" an der Steckdose hängen, oder aus Versicherungsschutz wird dies nicht zugelassen. In TV Laden bei uns war das kein Problem und so hatte man bei der rießigen Auswahl noch den Stromverbrauch, der dann mitentscheidet. Wichtig ist das für Geräte, die häufig und lange benutzt werden.

In meinem Stromfresser-Beitrag bin ich auf viele weitere Geräte eingegangen. Messen und ersetzen kann also durchaus lohnen.
Nach bestem Wissen und Gewissen.
Sonnige Grüße, dein Marcus

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Wurst am 16.05.2019#1
Eine Anmerkung habe ich:

CO2 verbraucht man im Normalfall nicht (es sei denn du beziehst deine Zimmerpflanze mit ein.), sondern produziert es.

Wobei der Wert wohl sowieso eher als Gimmick dient. Sonst würdest du ja auch bei deinen Solaranlagen CO2 produzieren. Ganz ohne Verbrennung zur Stromerzeugung.
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