Dieser Artikel gehört zur Kategorie Wissen, Erneuerbare Energien

Wind gegen Sonne: Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien

In diesem Beitrag schauen wir uns an, wie die Stromgewinnung mit Wind und Sonne aussieht, wie die Anlage dazu geplant werden sollte und wieviel Strom wir pro Jahr damit erzeugen können.

Regenerative, erneuerbare Energien gibt es viele und nur ein Bruchteil davon wird in unserem Privathaushalt für die Stromerzeugung genutzt. Wasserkraft, Erdwärme und Co. sind eher Nischenprodukte und diese wollen wir an anderer Stelle behandeln. Schauen wir uns Wind und Sonne an.

Die Sonne schenkt Wärme und hat hohe Energie. Ob als Wasservorwärmung oder zur direkten Stromerzeugung. Klar ist, dass die Sonne nur am Tag scheint und das auch nicht immer. Regen, Schnee, Gewitter und Wolken bremsen uns bei der effektiven Nutzung.
Das beste Pendant zur Sonne ist wohl der Wind. Viele Nachteile die eine Solaranlage hat, kann mit einem Windkraftwerk ausgeglichen werden.

In Deutschland gibt es rießige Windparks und in vielen Spitzenzeiten wird mehr Strom produziert, als benötigt wird. Dieser Strom wird ins Ausland verschenkt. Wir müssten zur Nutzung aber bezahlen. Was hindert uns also daran, ein eigenes Kraftwerk zu bauen und unabhängiger zu werden?

Schauen wir uns verschiedene Statistiken zu Sonnenstrom und Windstrom an wird klar, dass die beiden sich wohl perfekt ergänzen.
Denn wer eine nur eine Photovoltaikanlage betreibt wird die 3 schwierigen Wintermonate kennen wo fast ausschließlich Netzstrom genutzt werden muss.

Statistiken zu Sonnenstrom und Windstrom

In den Statistiken versuche ich einen Mittelwert für ganz Deutschland zu nutzen. Je nach Region sind beide erneuerbaren Energien jedoch unterschiedlich. Windkraft-Anlagen werden nach Volllaststunden berechnet und in meiner Statistik, aus Mangel handfester Monatsdaten, nutze ich die Windstromeinspeisung in GWh (Giga Watt Stunden) der großen Anlagen. Die Statistik soll verdeutlichen, wann die Peak-Zeiten zwischen Sonne und Wind am häufigsten sind. Die beiden sind hingegen nicht gegeneinander berechenbar, da Sonnenstrom in Sonnenstunden gerechnet wird.

 Statistik zu Sonnenstunden und Windenergie-Einspeisung  Werte nach versch. Quellen (siehe unten). Durchschnittswerte für Deutschland nach Monat im Jahr 2016/2017 © Wohnen-Heimwerken.de

Statistik zu Sonnenstunden und Windenergie-Einspeisung
Werte nach versch. Quellen (siehe unten). Durchschnittswerte für Deutschland nach Monat im Jahr 2016/2017

Die Daten sind natürlich spekulativ und sollen vor allem verdeutlichen, wie Sonnenstrom und Windstrom sich ergänzen. Eine private Photovoltaikanlage ist natürlich nicht mit einer rießigen Kommerziellen Anlage vergleichbar. Ebenso ist es standortabhängig (Ertrag) - vor allem für Windkraftanlagen.

So geht es hier demnächst weiter

Auch ich habe mir schon länger überlegt, meine Solaranlage mit einem Windrad zu kombinieren. Ein kleines Windrad habe ich zu Testzwecken schon gebaut, leider gibt es mechanisch noch etwas arbeit was die Anbindung an den Generator anbelangt. Dazu aber in ein paar Tagen dann mehr.
Fakt ist, die Kombination beider alternativer Energien macht nicht nur Sinn, sondern ist eigentlich schon ein Muss. Die Herstellung eines kleinen Windrades sind auch umweltschonender als bei Solarmodulen, jedoch besteht Wartungsaufwand - es ist schließlich eine mechanische Bewegung. Zudem wird eine Bremse bei Orkane benötigt. Baubericht folgt.

Quellen:
Volllaststunde in der Wikipedia
Sonnenstunden bei Statista
Windstromeinspeisung bei Frauenhofer.de

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