Erstellt von Marcus | 08.07.2019
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Der Power-Station Selbstbau geht in die 4. Runde. Es steht das Finish an und zudem zeige ich die externe Lademöglichkeit. Zudem reden wir noch über die Sicherheit.

Inhaltsverzeichnis zum mehrteiligen Thema "mobile Powerstation selbst bauen":

Mobile Powerstation extern laden

Unsere Powerstation hat Solarmodule, damit sich diese selbst laden kann. Das ist vor allem sinnvoll, wenn diese im Garten oder anderweitig Outdoor genutzt wird.
Damit auch bei wenig Sonne oder beim Antritt einer Reise mit vollen Akkus gestartet werden kann, benötigt diese eine externe Lademöglichkeit. Das kann zum einen Netzstrom sein, oder die eigene Solaranlage selbst.

Im nächsten Abschnitt Kabelmanagement stelle ich mein Steckersystem noch genauer vor. Einen Stecker, der über die Sicherung direkt zum Akku der Powerbox geht, muss fest integriert werden.

 Ladebuchse in der Powerstation  Diese Steckerbuchse ist in der Powerstation verbaut und direkt mit dem Akku (über die Sicherung) verbunden. Daran kann Strom entnommen oder eingespeist werden. © Wohnen-Heimwerken.de

Ladebuchse in der Powerstation
Diese Steckerbuchse ist in der Powerstation verbaut und direkt mit dem Akku (über die Sicherung) verbunden. Daran kann Strom entnommen oder eingespeist werden.

Diese Stecker nutze ich in meiner kleinen Insel-Solaranlage. So kann der Akku der Solaranlage einfach vom Laderegler getrennt werden. Unsere Powerstation kann somit direkt mit Strom von den Solarmodulen geladen werden. Als Sicherheit haben wir den Laderegler der Solaranlage.

Wichtig ist, dass die Spannung der Insel-Solaranlage gleich der Powerstation ist. Ebenfalls muss ggf. der Akkutyp im Laderegler ausgewählt werden. Bei meiner Insel-Solaranlage schalte ich von Säure Nass (Flooded Lead Acid) auf AGM (Gel) um.

Kabelmanagement

Eine Steckerlösung sollte sich jeder einfallen lassen. Alles fest miteinander verbinden kann höheren Aufwand bei Wartungs- oder Umbauarbeiten bedeuten. Für meine Solaranlage nutze ich neben dem MC4 Stecker der Solarmodule auch einen verpolungssicheren Hochvolt Goldkontaktstecker. Diese nennen sich DEAN T-Plug und gibt es in verschiedenen Ausführungen. Ein Paar kostet zwischen 1 und 2 Euro und erleichtert das Kabelmanagement enorm.
Wichtig für dich ist, welche Stecker für deine Anlagengröße geeignet sind. Meine sind bis 36A Dauerleistung ausgelegt. Das schöne ist nicht nur der Verpolungsschutz, nein, die sitzen schön straff, sind stabil, klein und haben kaum Übergangswiderstand.

Männliche und weibliche Stecker:
Um Kurzschlüsse zu vermeiden, sollte wie in der Haushaltssteckdose auch, nur weibliche Steckdosen unter Strom stehen. Bei der Solaranlage mit geringer Spannung, hat der Laderegler im Batterie-Ausgang bei mir den männlichen Stecker erhalten. Am Akku ist der weibliche Stecker verbaut.
Es gibt hier wohl sicher andere Stecksysteme, wie den MC4 Stecker, wo keine offenen Pole mit den Fingern erreichbar sind. Der MC4 Stecker ist hingegen sehr groß und für Plus und Minus wird jeweils ein Steckerpaar benötigt. Der DEAN T-Plug ist da sehr kompakt und für kleine Anlagen wohl ideal. Rundstecker wie oft für Ladegeräte oder im Audio-Bereich sind ebenfalls eine Möglichkeit. Beachte aber, dass diese oft Kontaktprobleme haben und oft nicht so viel Strom verlustfrei übertragen können (Übergangswiderstand).

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Nachfolgend meine Kabellösung. Da ich die Kabel in meiner kleinen Garagen-Solaranlage nutze, habe ich mich für 2,5mm² Kabel entschieden.

 Kabel, Adapter, Stecker: Powerstation und die Solaranlage  Meine Goldkontaktstecker die ich hier nutze sind Verpolungssicher. Diese dienen in meiner Insel-Solaranlage als lösbare Verbindungen zwischen Laderegler und Akku. So kann am Laderegler das Kabel für die Powerstation angesteckt werden. © Wohnen-Heimwerken.de

Kabel, Adapter, Stecker: Powerstation und die Solaranlage
Meine Goldkontaktstecker die ich hier nutze sind Verpolungssicher. Diese dienen in meiner Insel-Solaranlage als lösbare Verbindungen zwischen Laderegler und Akku. So kann am Laderegler das Kabel für die Powerstation angesteckt werden.

 Steckverbindungen mit DEAN T-Plug  Der Akku meiner Solaranlage wird per DEAN T-Plug Stecker mit dem Akku verbunden. Zieht man den Akku ab, kann die Powerstation direkt über den Laderegler mit Solarstrom versorgt werden. Benötigt man eine Kabelverlängerung, baut man diese einfach selbst. So zumindest mein System. © Wohnen-Heimwerken.de

Steckverbindungen mit DEAN T-Plug
Der Akku meiner Solaranlage wird per DEAN T-Plug Stecker mit dem Akku verbunden. Zieht man den Akku ab, kann die Powerstation direkt über den Laderegler mit Solarstrom versorgt werden. Benötigt man eine Kabelverlängerung, baut man diese einfach selbst. So zumindest mein System.

Erläuterungen zu den Bildern:
Meine Stecker sind mit 36A Dauerbelastung angegeben.

Alternative Netzstrom: Akkuladegerät

Es gibt kleine Akkuladegeräte. Hier könnte man die Krokodilklemmen ebenfalls mit dem DEAN T-Plug versehen. Somit kann die Powerstation auch mit Netzstrom geladen werden.

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Sicherheit und Transport

Neben einer Sicherung, die möglichst nah dem Pluspol der Batterie verbaut werden sollte, muss bei der Powerstation auch die Sicherheit bei Transport gewährleistet sein. Gerade wenn diese im Auto mitgeführt wird und Vibrationen aufkommen.

Alle Teile die schwingen können, allen voran Kabel, sollten gesichert sein. Der Akku selbst darf auch nicht verrutschen oder sich von den Kabeln lösen können.
Wie auch bei Blei-Nass Akkus sollte ein Transportschutz verbaut werden. Beispielsweise einen Schalter, der während des Transportes die Akkus vom Bordnetz der Powerstation trennt. So kann ein sich lösendes Kabel kein Kurzschluss verursachen.

Schraube schwingende Kabel in deiner Box z.b. mit einer Klemmverbindung fest. Heißleim würde funktionieren, steht die Box im Sommer in der Sonne, wird der Heißleim jedoch weich.

Und damit beende ich die Serie Eigenbau mobile Powerstation. Schaue dir die anderen Beiträge dazu an, es sind 4 Teile.
Abschließend noch einige Bilder mit der neuen, grünen Lackierung.
Nach bestem Wissen und Gewissen.
Sonnige Grüße, dein Marcus

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