Erstellt von Marcus | 09.09.2019
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Für Notsituationen sollte man vorbereitet sein. In diesem Thema stelle ich den Bau meiner Notstrom Powerstation vor, die drei 12V Akkus integriert hat. Neben Licht gibt es eine 230V Wechselstromsteckdose, Solarmodul und externe Lademöglichkeit.

Vorbereitung für den Ernstfall? Blackout und Stromausfall? Nicht unbedingt - auch wenn du weg fährst und benötigst eine kleine Powerstation die transportabel ist, solltest du dir mein Gerät mal anschauen.
Es geht auch kleiner: Hier der Selbstbau meiner Powerbank!

Inhaltsverzeichnis zum mehrteiligen Themas "mobile Powerstation selbst bauen":Und wenn du nicht selbst basteln möchtest, gibt es da so einiges fertig zu kaufen. Die funktionieren nicht nur, sondern sehen oftmals auch richtig gut aus. Für Bastler sind dann meine nachfolgende Anleitungen.

Vor dem selbst basteln - gibt es fertige Lösungen?

Wie so oft, gibt es bereits fertige Produkte. Falls du den hohen Bastelaufwand scheust, kannst du dir folgendes anschauen. Übrigens: ich schaue mir solche Geräte oft gern an, um tolle Erweiterungen für meine selber bauen Projekte zu finden.

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Starten wir mit dem Selbstbau unserer Power-Station

Beachte bitte, dass ich kein Elektriker bin und der Nachbau auf eigene Gefahr erfolgt. Dies ist lediglich eine Zusammenfassung vom Bau meiner mobilen Notstrom Powerstation.

Darum geht es in meinem Baubericht. So sieht meine fast fertige Power-Station aus.
 Powerstation: Bedienteil mit Kabelfach  Ein kleines Türchen schützt den Wechselrichter und das Bedienteil. Im unteren Teil ist das (in diesem Bild noch nicht fertige) Kabelfach. Hier soll ein externes Solar-Ladekabel, ein paar Krokodielklemmen, sowie ein USB Ladekabel zum herausnehmen drin liegen. © Wohnen-Heimwerken.de

Powerstation: Bedienteil mit Kabelfach
Ein kleines Türchen schützt den Wechselrichter und das Bedienteil. Im unteren Teil ist das (in diesem Bild noch nicht fertige) Kabelfach. Hier soll ein externes Solar-Ladekabel, ein paar Krokodielklemmen, sowie ein USB Ladekabel zum herausnehmen drin liegen.

 Powerstation: Solarmodule  Aufgeklappt und zugeklappt. Jedes 18V Solarmodul hat eine Leistung von etwa 3,5 Watt. Zusammen also 7 Watt. © Wohnen-Heimwerken.de

Powerstation: Solarmodule
Aufgeklappt und zugeklappt. Jedes 18V Solarmodul hat eine Leistung von etwa 3,5 Watt. Zusammen also 7 Watt.

Was soll die Power Station können?
  • 3 Akkus mit je 12V 7,2Ah
  • Zwei verschiedene LED Leuchten: Notbeleuchtung und Flutlicht
  • 5V USB Ausgang zum laden von z.b. Smartphone, Powerbank, E-Zigarette etc.
  • 12V Ausgang (Zigarettenanzünder Buchse)
  • 230V Ausgang (Wechselstrom) mit Steckdose
  • Eingang: Lademöglichkeit 12-30V zum laden der Akkus)
  • Solarmodule zur selbstständigen Aufladung
  • Box mit Kabelfach für verschiedene Stecker
Anders als viele meine anderen Projekte, soll es vor allem sehr sicher sein. Wir werden neben Spannungsmesser auch einen Lüfter integrieren und die den Solarmodul-Anschluss mit einem Solar Laderegler ausstatten. Kfz-Flachsicherungen und Schalter (über Relais) gehören ebenfalls zur Sicherheitsausstattung.

Das Ziel ist ein kompaktes, mobiles Gerät zu bauen, um in Notsituationen, beim Camping, Angeln etc. Strom zu haben. Zudem soll das noch autark funktionieren und bietet verschiedene Möglichkeiten, die drei Akkus aufzuladen. Ähnlich funktioniert auch meine kleine Solar-Powerbank.

Als erstes kaufen wir die benötigten Teile ein. Wichtig vorab ist jedoch, welche Leistungswerte du gern hättest. Entscheide dich daher vorab über mehr oder größere Akkus und über die Power des Wechselstrom Generators (Wechselrichter). Im Endeffekt ist es egal wieviele Akkus du nutzt, wir legen das ganze auf 12V aus und verbinden die 12V Akkus parallel - weiter unten zeige ich dir auch warum das von Vorteil ist. Alternativ kannst du auch einen einzelnen großen Akku nutzen.
Blei ist schwer und Bleiakkus eignen sich nur bedingt für den mobilen Einsatz. Aber die sind langlebig, sicher und unkompliziert. Ganz anders Li-Ionen Akkus die ich - so gut es geht - meide!

Shopping - unsere Solar- und Elektronikteile kaufen

Wir benötigen nicht viele Teile, um eine mobile Powerstation selber zu bauen. In Bauteilmenge und -leistung kannst du das auf deine Anforderungen noch abstimmen.

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Weitere Teile folgen in den nächsten Beiträgen. Alternativ gibt es auch viele Elektronikshops, wo du alles in einem Rutsch kaufen kannst. Ich selbst kaufe gern bei Pollin oder Reichelt. Nachfolgend verlinke ich dir einige Anbieter.

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Was wir außerdem noch benötigen sind kleine Solarmodule. Ich nutze für 12V Akkus gern die 18V Solarmodule, da diese auch genügend Strom liefern, wenn die Sonne nicht direkt darauf scheint. Kaufe ebenfalls noch verschiedene Kfz-Flachsicherungen, Lüsterklemmen, dünne und dicke Kabel, sowie Flachstecker.

Jetzt wird selbst gebaut: Akkupack bauen

Wir beginnen mit den Akkus, da diese den höchsten Platzbedarf haben. Erst danach ist genau klar, wie groß unsere Holzbox eigentlich mindestens sein muss.

 Akkupack selber bauen  Damit kein Kabel sich lösen und einen Kurzschluss verursachen kann, wurde alles verleimt. Beachte das Heißleim bei hoher Temperatur sich löst und Holzleim hier wohl besser wäre, dieser meist aber nicht wasserbeständig. © Wohnen-Heimwerken.de

Akkupack selber bauen
Damit kein Kabel sich lösen und einen Kurzschluss verursachen kann, wurde alles verleimt. Beachte das Heißleim bei hoher Temperatur sich löst und Holzleim hier wohl besser wäre, dieser meist aber nicht wasserbeständig.

Alle Akkus werden parallel verkabelt. Akkus mit Flachstecker machen es uns recht einfach. Verwende bitte ausreichend dicke Kabel und gute Klemmen - je nachdem, wieviel dein Wechselrichter maximal zieht oder dein Solaranschluss leisten darf. Bei mir fließen im Peak etwa 15A, sodass ich mich für 2,5mm² Kabelquerschnitt entschieden habe.

Bei der Parallelschaltung werden alle Plus- und Minuspole miteinander verbunden. Hier gibt es zur Reihenschaltung und Parallelschaltung ein Thema. Anders als in der Reihenschaltung, gleichen sich die Akkus aus und jeder hat den gleichen Ladezustand. Lade bitte vor dem verbinden alle Akkus auf ein gleiches Niveau, um hohe Ströme beim anschließen zu vermeiden.

Damit sich kein Kabel selbständig löst und evtl. einen Kurzschluss verursacht, habe ich mit Heißleim gearbeitet. Steht deine Box in der prallen Sonne, wird der Heißleim weich! Ebenfalls ist eine hohe Temperatur nicht gut für die Blei Akkus.
Hier hätte sich Holzleim angeboten, da dieser bei Wärme nicht weich wird. Dieser ist hingegen meist nicht beständig bei Wasser. Empfehlen kann ich das zusätzliche sichern mit Isolierband.

Zur Lüsterklemme werden die einzelnen Stränge von Plus und Minus geleitet. Die Klemme selbst ist aufgeleimt und noch festgeschraubt. Ich habe das ganze auf eine Holzleiste geklebt, damit das ganze von allen Akkus auch wieder abgezogen werden kann - um einen oder mehrere Akkus bei Bedarf zu tauschen.

Demnächst:
Im nächsten Teil bauen wir das Gehäuse.

 Power-Station: Der Akku sollte nicht in der Box klappern  Den Akkupack habe ich außermittig platziert, da hier noch ein Staufach entstehen soll. Wenn alles passt, werden alle Bauteile angeleimt und zusätzlich verschraubt. © Wohnen-Heimwerken.de

Power-Station: Der Akku sollte nicht in der Box klappern
Den Akkupack habe ich außermittig platziert, da hier noch ein Staufach entstehen soll. Wenn alles passt, werden alle Bauteile angeleimt und zusätzlich verschraubt.

Nach bestem Wissen und Gewissen.
Sonnige Grüße, dein Marcus

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